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Ursprung
Der Uhrmacher ist ein sehr alter Handwerksberuf, der etwa im 13. Jahrhundert sein Ursprung hat. Die Uhr ist für uns alle ein wichtiges Instrument der Zeitmessung und demzufolge für die Strukturierung unseres Alltag unabdingbar. Demnach ist dem Beruf des Uhrmachers eine wichtige Bedeutung zuzuschreiben.
Arbeitsalltag
Der Arbeitsalltag des Uhrmachers verlangt sehr viel ab. Das liegt in der Vielfalt seiner Arbeit. Denn der Uhrmacher ist mit Herstellung, Konstruktion, Reparaturen Qualitätskontrollen von Uhren und Kundenberatung beschäftigt. Da kann es schon einmal passieren, dass ein Uhrmacher zahlreiche Auftragsarbeiten von Kunden erledigen muss. Zwischen den Aufträgen muss er zudem noch umschalten können. Mal liegt eine Reparatur an, mal eine Qualitätskontrolle.
Nicht nur Schnelligkeit ist im laufenden Geschäft gefragt sondern auch soziale Kompetenz. Jeder Auftrag ist individuell und muss damit einhergehend auch so behandelt werden. Der Kunde muss das Gefühl haben, dass besonderen Wünschen nachgegangen und ihm zusätzlich professionelle Beratung zuteil wird.
Ausbildung
Damit die Vielzahl an Aufträgen für Uhren auch in Zukunft Rechnung getragen werden kann, brauchen die Betriebe Nachwuchs.
Für junge Leute fehlt der Sinn bei ihrer Ausbildung. Beim Erlernen des Uhrmacher-Handwerks ist es garantiert nicht so. Die Auszubildenden lernen das Werkzeug der Zeitmessung herzustellen und zu konstruieren, was will man mehr?
Ein Beruf mit Zukunft
Einen Einwand könnte es aus gesellschaftlicher Perspektive geben: Heutzutage ist es als Uhrmacher immer schwieriger geworden, den besonderen Status als Handwerker für die Zeitmessung zu halten. Denn die digitale Uhr auf Handys und Auto hat Einzug gehalten. Viele brauchen keine Armbanduhren mehr. Das heißt der Uhrmacher muss sich beweisen z.B durch besondere Handwerkskunst hervorstechen oder einfach durch seinen Fleiß Stammkunden zu binden.
Doch trotzdem lässt sich ein positiver Trend ablesen. Es liegt im Trend, Vintage Uhren reparieren zu lassen. Es geht nicht nur um den Modetrend “Vintage” an sich, es liegt am Geiz der Gesellschaft. Wozu eine tolle Uhr wegwerfen, wenn Sie doch wieder hergestellt werden kann?
Allerdings ist auch die reiche Schicht an exklusive Marken Uhren interessiert, beispielsweise von Street One. Die mechanischen und ästhetischen Fähigkeiten des Uhrmachers sind mehr denn je gefragt.
Seine Fähigkeiten
Demnach muss der Uhrmacher viele wichtige und besondere Fähigkeiten besitzen: Bei der Herstellung von Kleinuhren muss der Uhrmacher beweisen, dass er Feinmotorik besitzt. Die kleinen Teile in einem Uhrwerk müssen exakt zusammengebaut werden und darüber hinaus über längere Zeit funktionstüchtig bleiben. Das verlangt große Präzisionsarbeit. Außerdem müssen Uhrmacher über herausragende technische Fähigkeiten verfügen und Talent für mechanische Sachverhalte haben. Weiterhin muss der Uhrmacher bei der Herstellung von individuellen Kundenwünschen und Umsetzung von Modetrends einen Sinn für Ästhetik beweisen. Denn Uhren unterstehen einen ständigen Wandel der Zeit, so dass der Uhrmacher immer auf der Höhe seiner Zeit sein muss.
